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Der Karton HAUSA Holzleim D3 (SKU HLZD3.750S12, EAN 4260701481461) enthält zwölf Flaschen mit je 750 g Weißleim, in Summe 9 kg. Bei 150 bis 200 g/m² deckt er etwa 45 bis 60 m² Leimfläche - Nachschub für Tischlereien und Montagetrupps, die täglich verleimen. Der Leim erfüllt die Beanspruchungsgruppe D3 nach DIN EN 204, bietet eine offene Zeit von maximal 10 Minuten, hält nach DIN EN 14257 (WATT 91, IFT Rosenheim) bis +80 °C und trocknet farblos in der Fuge aus.
Karton: 12 x 750 g = 9 kg | Farbe: weiß, trocknet transparent | SKU: HLZD3.750S12 | EAN: 4260701481461

In einer Werkstatt mit mehreren Bänken und einer Presse wird Leim nicht sparsam, sondern kontinuierlich verbraucht: Korpusse am Vormittag, Kantenverleimung am Nachmittag, Türblätter dazwischen. Der 12er-Karton bildet diesen Verbrauch ab. Zwölf Flaschen lassen sich auf Bankplätze, Pressenstation und Montagewagen verteilen; jede fasst 750 g und bleibt dort, wo sie gebraucht wird.
Verleimt werden Weich-, Hart- und Tropenhölzer, Leimholz, Sperrholz, Spanplatte, MDF und HDF. Die PVAc-Dispersion mit etwa 53 % Feststoffgehalt und ca. 12.000 cP Viskosität bleibt standfest auf der Zahnspachtel und läuft nicht von senkrechten Flächen. Nach 24 Stunden ist das Werkstück endfest und lässt sich schleifen, hobeln, ölen oder lackieren. Für kleinere Betriebe gibt es dasselbe Produkt als Sechserpaket, für Serienfertigung als 18er-Karton oder im 5-kg-Gebinde.
Rahmenbedingungen: Holzfeuchte 8 bis 12 %, Temperatur von Leim, Werkstoff und Halle +8 bis +30 °C. Gerbstoffreiche Hölzer vorab testen (pH 2,5 bis 3,5); frischen Leim nicht mit Eisen oder Stahl in Kontakt bringen.
1 - Karton temperieren: Lagere den Karton in der Halle. Halte jede Flasche vor dem Einsatz mindestens 24 Stunden bei etwa +23 °C und mische sie durch.
2 - Fügeflächen kontrollieren: Entstaube, entfette und trockne beide Flächen. Miss die Holzfeuchte, 8 bis 12 % sind zulässig.
3 - Dosieren: Trage 150 bis 200 g/m² einseitig auf, mit Walze, Zahnspachtel oder Leimauftragsgerät. Benetze Hirnholz und dichte Harthölzer beidseitig.
4 - Zulegen: Füge die Teile innerhalb von maximal 10 Minuten zusammen und richte sie aus, bevor der Druck kommt.
5 - Pressen: Fahre 0,2 bis 0,6 N/mm² auf. Kalt bei +20 °C 15 bis 20 Minuten, heiß bei +80 °C 2 bis 3 Minuten. Entferne Überschuss sofort mit feuchtem Lappen.
6 - Nachlauf: Bearbeite das Werkstück nach 24 Stunden weiter; volle Wasserbeständigkeit nach etwa 7 Tagen. Reinige Walzen und Geräte frisch mit Wasser, ausgehärteten Leim nur mechanisch.
| Verbrauch | 1 Flasche 750 g | Karton 12 x 750 g |
| 150 g/m² | ca. 5,0 m² | ca. 60 m² |
| 200 g/m² | ca. 3,75 m² | ca. 45 m² |
Rechenbeispiel Korpusfertigung: Ein Schrankkorpus von 2,00 m x 0,60 m mit vier Böden bindet etwa 2,4 m² Fügefläche, also 360 bis 480 g - rund eine halbe Flasche. Der Karton reicht damit für etwa 19 bis 25 solche Korpusse. Wer stattdessen Arbeitsplatten flächig verleimt (je 3,00 m x 0,65 m = 1,95 m²), bringt aus 9 kg rund 23 Platten bei 200 g/m² unter Druck.
Ein Gebinde, zwei Beanspruchungsgruppen: Ohne Zusatz arbeitet der Leim in der Gruppe D3 nach DIN EN 204 - Innenbauteile mit häufiger, kurzzeitiger Wasser- oder Kondensateinwirkung sowie geschützte Außenbereiche. Wird für einen Auftrag D4 gefordert, also häufige und länger andauernde Wassereinwirkung, gibst du den D4-Härter zu. Die Lagerhaltung bleibt einfach: ein Karton statt zweier Leimsorten.
Leim oder Kleber im Serienbetrieb: Holzleim härtet aus, indem das Holz das Wasser aufnimmt - die Fuge wird Teil des Bauteils und lässt sich anschließend spanend bearbeiten. Universal- und Montagekleber bleiben ein elastischer Film zwischen zwei Werkstoffen; für Holz-auf-Holz-Konstruktionen ist das der falsche Ansatz.
Warum Wärmefestigkeit zählt: Wer heiß presst oder Bauteile hinter Glas und über Heizkörpern verbaut, braucht eine Fuge, die Temperatur aushält. Die Prüfung nach DIN EN 14257 (WATT 91) mit Zertifikat des IFT Rosenheim belegt Belastbarkeit bis +80 °C - und erlaubt Presszeiten von nur 2 bis 3 Minuten.
| Kennwert | Referenz / Bedingung | Wert |
| Kartoneinheit | - | 12 x 750 g = 9 kg |
| Flächenleistung je Karton | 150-200 g/m² | ca. 45-60 m² |
| Klebstoffbasis | - | wasserbasierte PVAc-Dispersion |
| Beanspruchungsgruppe | DIN EN 204 | D3, mit Härter D4 |
| Wärmestandfestigkeit | DIN EN 14257 (WATT 91) | erfüllt, IFT Rosenheim; bis +80 °C |
| Farbe nass / trocken | - | weiß / transparent |
| Feststoffanteil | - | ca. 53 % |
| Dichte | +20 °C | 1,05-1,15 g/cm³ |
| Viskosität | Brookfield, 20 rpm, +23 °C | ca. 12.000 cP |
| pH-Wert | - | 2,5-3,5 |
| Auftragsmenge | je Holzart | 150-200 g/m² |
| Zulässige Holzfeuchte | - | 8-12 % |
| Verarbeitungstemperatur | Leim, Holz, Halle | +8 bis +30 °C |
| Offene Zeit | 50 % rF, +23 °C | max. 10 Minuten |
| Pressdruck / Pressdauer | +20 °C / +80 °C | 0,2-0,6 N/mm²; 15-20 min / 2-3 min |
| Endfestigkeit / Wasserfestigkeit | - | 24 h / voll nach ca. 7 Tagen |
| Frostverhalten | 5 Zyklen | bis -20 °C; danach 24 h bei +23 °C temperieren und mischen |
| Artikelnummer / EAN | - | HLZD3.750S12 / 4260701481461 |
| Hersteller | - | Hausa GmbH, Görlitz |
Welchen Holzleim im Außenbereich? Im überdachten, geschützten Außenbereich genügt D3 - etwa Fensterkanteln, Terrassenmöbel unter Dach, Hauseingangsblenden. Frei bewitterte Bauteile verlangen die D4-Variante mit Härter.
Was bedeutet D3 bei Holzleim? D3 ist eine Beanspruchungsgruppe der DIN EN 204 für Innenbereiche mit häufiger, kurzzeitiger Wasser- oder Kondensateinwirkung und für geschützte Außenbauteile.
Wie schnell kann ich in der Heißpresse taktweise arbeiten? Bei +80 °C genügen 2 bis 3 Minuten Presszeit bei 0,2 bis 0,6 N/mm². Belastbar und weiterbearbeitbar ist die Verbindung nach 24 Stunden.
Reicht ein Karton für eine Küchenmontage? Ja, mit Reserve: 9 kg entsprechen 45 bis 60 m² Leimfläche, eine Küche mit acht Korpussen bindet je nach Aufbau nur einen Bruchteil davon.
Welcher Holzleim ist wasserfest? Feuchtigkeitsbeständig sind Leime ab D3. Dieser erreicht D3 einkomponentig, D4 mit Härter; die Fuge ist nach etwa 7 Tagen voll wasserbeständig.
Stelle den Karton trocken und frostfrei ab, Flaschen stehend und dicht verschlossen; das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf dem Gebinde aufgedruckt. Entnimm die Flaschen der Reihe nach, damit keine Flasche lange halb geöffnet stehen bleibt. Frost bis -20 °C übersteht der Leim in bis zu 5 Zyklen - danach die Flasche 24 Stunden bei etwa +23 °C temperieren und durchmischen. Frische Leimreste mit Wasser abwaschen, ausgehärtete mechanisch entfernen. Restmengen und leere Flaschen nach den behördlichen Vorschriften entsorgen, nichts in die Kanalisation geben.
Das Produkt ist nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 nicht als gefährlich eingestuft; es handelt sich um behandelte Ware. Als Topfkonservierer enthalten ist ein Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 247-500-7) und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 220-239-6) im Verhältnis 3:1, C(M)IT/MIT (3:1); es kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Verantwortlich in der EU: Hausa GmbH, Paul-Mühsam-Str. 1, 02827 Görlitz, Deutschland, shop@hausa.de.