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Das Gebinde HAUSA Holzleim D3 24 x 750 g (SKU HLZD3.750S24, EAN 4260701481485) liefert 18 kg gebrauchsfertigen PVAc-Weißleim in 24 einzeln entnehmbaren Flaschen à 750 g. Bei 150 bis 200 g/m² Auftragsmenge verleimt der Karton rund 90 bis 120 m² Fügefläche. Jede Flasche entspricht der Beanspruchungsgruppe D3 nach DIN EN 204, lässt sich innerhalb einer offenen Zeit von maximal 10 Minuten ausrichten, hält ausgehärtet bis +80 °C und wird mit einem D4-Härter zum D4-Leim.
Gebinde: Karton 24 x 750 g (18 kg) | Reichweite: ca. 90-120 m² | SKU: HLZD3.750S24 | EAN: 4260701481485

Dieses Gebinde richtet sich an Betriebe, die Leim als Verbrauchsmaterial planen: Tischlereien mit mehreren Montagetischen, Fenster- und Türenbauer, Innenausbauer, Messebauer und Berufsschulwerkstätten mit eigenem Materiallager. Der Karton geht als Ganzes ins Regal, die einzelne 750-g-Flasche wandert an den Arbeitsplatz. So bleibt der Verbrauch zuordenbar.
In jeder Flasche steckt derselbe einkomponentige Leim auf wasserbasierter Polyvinylacetat-Dispersion, der Weich-, Hart- und Tropenhölzer ebenso verbindet wie MDF, HDF, Spanplatte, Sperrholz und Leimholz - gebrauchsfertig, ohne Anmischen und ohne Topfzeit. Für Serienverleimungen mit Leimwalze und Presse gibt es den 5-kg-Kanister; der 24er-Karton ist die Lösung für Handauftrag mit Pinsel, Zahnspachtel und Zwinge an wechselnden Werkstücken.
Randbedingungen: Holzfeuchte 8 bis 12 %, Temperatur von Werkstoff, Leim und Halle zwischen +8 °C und +30 °C. Gerbstoffreiche Hölzer wie Eiche vorher am Probestück testen - der Leim reagiert mit pH 2,5 bis 3,5 sauer. Frischen Leim nicht mit Eisen oder Stahl in Kontakt bringen.
Schritt 1 - Flasche entnehmen und akklimatisieren: Lagere eine kalt angelieferte Flasche mindestens 24 Stunden bei etwa +23 °C und mische den Inhalt vor dem ersten Auftrag durch.
Schritt 2 - Fügeflächen kontrollieren: Entstaube, entfette und trockne beide Flächen. Miss die Holzfeuchte und halte 8 bis 12 % ein; Spalten füllt der Leim nicht aus.
Schritt 3 - 150 bis 200 g/m² auftragen: Verteile den Leim einseitig und gleichmäßig mit Pinsel, Zahnspachtel oder Leimroller. Bei Hirnholz, dichtem Hartholz und Tropenholz trage beidseitig dünn auf.
Schritt 4 - innerhalb von 10 Minuten fügen: Setze die Teile zusammen und richte sie aus, bevor die offene Zeit abläuft; halte Zwingen und Anschläge vorher bereit.
Schritt 5 - verpressen: Presse mit 0,2 bis 0,6 N/mm²: 15 bis 20 Minuten bei +20 °C oder 2 bis 3 Minuten bei +80 °C. Wische austretenden Leim sofort feucht ab.
Schritt 6 - aushärten und reinigen: Belaste das Werkstück nach 24 Stunden, volle Wasserbeständigkeit folgt nach etwa 7 Tagen. Spüle Werkzeuge frisch mit Wasser aus und verschließe die Flasche dicht.

| Auftrag | eine Flasche 750 g | Karton 24 x 750 g |
| 150 g/m² (gehobelt, glatt) | ca. 5,0 m² | ca. 120 m² |
| 200 g/m² (saugend, rau) | ca. 3,75 m² | ca. 90 m² |
Rechenbeispiel Türenbau: Für Futter und Bekleidung einer Innentür fallen etwa 0,8 m² Leimfläche an. 90 bis 120 m² decken damit rund 110 bis 150 Türen ab - bei fünf Türen pro Woche ein Vorrat für mehr als ein halbes Jahr.
Rechenbeispiel Möbelmontage: Ein Stuhl mit 20 Zapfen à 40 cm² beansprucht 0,08 m² - eine Flasche reicht für etwa 45 bis 60 Stühle.

Zwei Klassen, ein Karton: Einkomponentig erfüllt der Leim die Gruppe D3 nach DIN EN 204, mit D4-Härter die Gruppe D4. Betriebe halten also keine zwei Leimsorten im Regal, sondern entscheiden am Auftrag: D3 für Innenbauteile mit häufiger kurzzeitiger Wasser- oder Kondensateinwirkung und geschützte Außenbereiche, D4 für länger andauernde Einwirkung.
Leimfuge statt Klebefilm: Ein PVAc-Holzleim gibt sein Wasser an das Holz ab und bindet in der Faser ab. Montage- und Universalkleber bleiben als Film zwischen den Teilen; sie verbinden unterschiedliche Materialien, ersetzen bei Holz auf Holz aber keine gepresste Leimfuge.
Wärme als Praxiskriterium: Heizkörperverkleidungen, dunkel lackierte Fensterprofile und Möbel hinter Glas werden heiß. Der Leim ist nach DIN EN 14257 (WATT 91) vom IFT Rosenheim geprüft und bis +80 °C belastbar - in der Heißpresse verkürzt das die Presszeit auf 2 bis 3 Minuten.
| Kennwert | Norm / Messbedingung | Angabe |
| Klebstoffbasis | - | Polyvinylacetat-Dispersion, wasserbasiert |
| Beanspruchungsklasse | DIN EN 204 | D3 pur, D4 mit Härter |
| Hitzestandfestigkeit | DIN EN 14257 (WATT 91) | erfüllt, IFT Rosenheim zertifiziert |
| Farbton | nass / trocken | weiß / transparent |
| Trockenmasse | - | ca. 53 % |
| Rohdichte | +20 °C | 1,05-1,15 g/cm³ |
| Fließverhalten | Brookfield, 20 rpm, +23 °C | ca. 12.000 cP |
| Säuregrad | pH | 2,5-3,5 |
| Auftragsmenge | je Untergrund | 150-200 g/m² |
| Feuchte des Holzes | beim Verleimen | 8-12 % |
| Verarbeitungstemperatur | Werkstoff, Leim, Halle | +8 bis +30 °C |
| Zeitfenster zum Fügen | 50 % rF, +23 °C | max. 10 Minuten |
| Pressparameter | +20 °C / +80 °C | 0,2-0,6 N/mm²; 15-20 min / 2-3 min |
| Aushärtung | Endfestigkeit / Wasserbeständigkeit | 24 Stunden / voll nach ca. 7 Tagen |
| Temperaturgrenze der Fuge | ausgehärtet | bis +80 °C |
| Verpackung / Artikelnummer / Barcode | - | 24 x 750 g / HLZD3.750S24 / 4260701481485 |
| Inverkehrbringer | - | Hausa GmbH, Görlitz |
Wie viel Fläche verleimen 24 Flaschen à 750 g? Etwa 90 bis 120 m², gerechnet mit 200 bzw. 150 g/m²; eine Flasche deckt 3,75 bis 5 m² ab.
Was ist der Unterschied zwischen Holzleim und Kleber? Holzleim härtet aus, indem das Holz das Wasser der PVAc-Dispersion aufnimmt; die Fuge wird Teil der Verbindung. Universalkleber bilden dagegen eine Zwischenschicht und sind für Materialmixe gedacht, nicht für gepresste Holzverbindungen.
Ist D4-Leim wasserfest? D4 ist die höchste Beanspruchungsgruppe der DIN EN 204 und hält häufiger, länger andauernder Wassereinwirkung stand. Mit einem D4-Härter erreicht dieser Leim diese Gruppe; ohne Härter bleibt es bei D3.
Darf das Gebinde im unbeheizten Lager stehen? Ja - der Leim übersteht Frost bis -20 °C über 5 Zyklen. Vor dem Einsatz die Flasche mindestens 24 Stunden bei etwa +23 °C temperieren und gründlich durchmischen.
Was bedeutet D3 bei Holzleim? D3 nach DIN EN 204 steht für Innenbauteile mit häufiger kurzzeitiger Einwirkung von fließendem oder kondensiertem Wasser sowie für geschützte Außenbereiche - typisch für Küche, Bad, Fenster und Türen.
Stelle den Karton kühl, trocken und geschlossen ins Regal und entnimm die Flaschen der Reihe nach. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf jedem Gebinde - notiere es beim Wareneingang mit.
Angebrochene Flaschen sofort wieder dicht verschließen. Kälte schadet dem Vorrat nicht: bis -20 °C und 5 Frostzyklen bleibt der Leim verwendbar, braucht danach aber 24 Stunden bei etwa +23 °C und eine gründliche Durchmischung. Reste und Verpackungen nach behördlichen Vorschriften entsorgen, nicht in die Kanalisation geben.
Verantwortliche Person in der EU: Hausa GmbH, Paul-Mühsam-Str. 1, 02827 Görlitz, Deutschland, shop@hausa.de.
Einstufung: Nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 ist der Leim nicht als gefährlich eingestuft. Als Topfkonservierer enthält er ein Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 247-500-7) und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 220-239-6) im Verhältnis 3:1; dieses kann allergische Reaktionen hervorrufen. Es handelt sich um behandelte Ware.