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Fünf Flaschen HAUSA Holzleim D3 (SKU HLZD3.750S5, EAN 4260701481447), jede mit 750 g Inhalt, bringen 3.750 g gebrauchsfertige PVAc-Dispersion in die Werkstatt. Bei 150 bis 200 g/m² verleimen Sie damit ungefähr 18,8 bis 25 m² Fügefläche. Der Leim ist in die Beanspruchungsgruppe D3 nach DIN EN 204 eingestuft, nach DIN EN 14257 (WATT 91) vom IFT Rosenheim bis +80 °C geprüft und lässt eine offene Zeit von maximal 10 Minuten. Fünf gleiche Flaschen versorgen Abbundplatz, Wangenverleimung, Stufenmontage, Bankraum und Reparaturecke, ohne dass ein Gebinde ständig herumgetragen wird.
Inhalt: 5 x 750 g = 3.750 g | Farbe: weiß, trocknet transparent | SKU: HLZD3.750S5 | EAN: 4260701481447
Eine Werkstatt mit mehreren Arbeitsplätzen verliert Zeit, wenn eine Flasche zwischen Bank, Presse und Montage kreist. Fünf Gebinde lösen das organisatorisch: jede Station hat ihren Leim. Angebrochen wird nach Bedarf, der Rest bleibt verschlossen im Lager.
Fachlich bleibt es ein Produkt: wasserbasierte PVAc-Dispersion, etwa 53 % Feststoff, rund 12.000 cP (Brookfield, 20 rpm, +23 °C), pH 2,5 bis 3,5. Sie bindet Weich-, Hart- und Tropenholz wie MDF, HDF, Spanplatte, Sperrholz und Leimholz und härtet durch Wasserabgabe an das Holz aus.
Im Treppenbau heißt das: Wangen aus Brettlamellen aufbauen, Stufen und Setzstufen einleimen, Zapfen und Dübel der Geländerpfosten sichern, Handläufe stoßen, Krümmlinge aus Schichten pressen. Daneben laufen Möbelkorpusse, Türfutter und Fensterkanteln über dieselbe Charge. Für Innenräume und geschützte, zeitweise feuchte Bauteile deckt D3 die Anforderungen ab.
Halten Sie 8 bis 12 % Holzfeuchte ein und arbeiten Sie zwischen +8 °C und +30 °C. Gerbstoffreiche Hölzer wie Eiche können auf den sauren Leim reagieren - erst Probe verleimen, dann Serie fahren. Frischen Leim nicht auf Eisen oder Stahl treffen lassen.

Temperieren und mischen: Halten Sie die Flaschen 24 Stunden bei etwa +23 °C und rühren Sie jede vor dem Anbruch durch - nach Frostlagerung ohne Ausnahme.
Fügeflächen vorbereiten: Reinigen, entfetten, Holzstaub entfernen, Passung trocken prüfen. Messen Sie die Holzfeuchte: 8 bis 12 %.
Menge festlegen: Tragen Sie 150 bis 200 g/m² auf - Walze für Lamellen und Platten, Zahnspachtel für Wangen, Pinsel für Zapfen. Hirnholz und dichte Harthölzer beidseitig benetzen.
Zusammenlegen: Fügen Sie innerhalb von maximal 10 Minuten und richten Sie Lamellenpakete fluchtend aus, bevor Sie Druck geben.
Pressen: 0,2 bis 0,6 N/mm² aufbauen und 15 bis 20 Minuten bei +20 °C halten, in der Heißpresse bei +80 °C 2 bis 3 Minuten. Überstehenden Leim sofort feucht abziehen.
Nacharbeit: Endfestigkeit nach 24 Stunden, volle Wasserbeständigkeit nach etwa 7 Tagen. Walzen, Spachtel und Pinsel im frischen Zustand mit Wasser reinigen.
| Auftragsmenge | Werkstück | Reichweite Flasche | Reichweite 5 x 750 g |
| 150 g/m² | gehobelte Lamelle, Leimholz | ca. 5,0 m² | ca. 25 m² |
| 200 g/m² | saugende Stufe, Hirnholz, Zapfen | ca. 3,75 m² | ca. 18,8 m² |
Rechenbeispiel Treppenlauf: Eine gerade Treppe mit 14 Stufen, zwei Wangen aus je vier Lamellen und Setzstufen kommt auf etwa 4,5 m² Fügefläche. Bei 175 g/m² sind das rund 790 g, also gut eine Flasche. Aus 3.750 g werden damit etwa vier bis fünf Läufe - oder drei Läufe plus Geländer, Handläufe und Podestbeläge. Für eine Leimholzplatte 2,50 m x 0,80 m (2,0 m²) rechnen Sie mit 300 bis 400 g.

Serienfertigung braucht eine klare Klasse: Treppen, Türen und Möbel im Innenbereich fallen unter die Beanspruchungsgruppe D3 der DIN EN 204 - häufige, kurzzeitige Einwirkung von fließendem oder kondensiertem Wasser, dazu geschützte Außenbereiche. Diese Anforderung erfüllt der Leim einkomponentig, ohne Zusatz, in jeder der fünf Flaschen.
Aufstufung auf D4: Steht Wasser häufig und länger an, fordert die Norm D4. Mit einem D4-Härter angemischt erfüllt dieselbe Dispersion diese Anforderungen. Sie halten also nur ein Leimsortiment im Lager und stufen auftragsbezogen auf.
Holzleim gegen Universalkleber: Der Weißleim dringt in die Faser ein und härtet dort aus. Universal- und Montagekleber bleiben ein Film für Materialmischungen; tragende Wangen- oder Rahmenverbindungen entstehen damit nicht. Dazu kommt die Wärmestandfestigkeit nach DIN EN 14257 (WATT 91) bis +80 °C.

| Parameter | Prüfbedingung | Messwert / Angabe |
| Rezepturbasis | - | PVAc-Dispersion, wasserbasiert |
| Einstufung | DIN EN 204 | D3 einkomponentig, D4 mit Härter |
| Wärmeprüfung | DIN EN 14257 (WATT 91) | erfüllt, IFT Rosenheim |
| Dauerhafte Wärmebelastung | Fuge ausgehärtet | bis +80 °C |
| Aussehen | vor / nach Trocknung | weiß / transparent |
| Feststoffgehalt | - | ca. 53 % |
| Dichte | +20 °C | 1,05-1,15 g/cm³ |
| Viskosität | Brookfield, 20 rpm, +23 °C | ca. 12.000 cP |
| Säuregrad | pH-Wert | 2,5-3,5 |
| Leimauftrag | je Holzart | 150-200 g/m² |
| Reichweite Paket | 150-200 g/m² | ca. 18,8-25 m² |
| Feuchtegehalt Holz | beim Verleimen | 8-12 % |
| Temperaturfenster | Holz, Leim, Werkstatt | +8 bis +30 °C |
| Offene Zeit | 50 % rF, +23 °C | max. 10 Minuten |
| Pressdruck | - | 0,2-0,6 N/mm² |
| Pressdauer kalt / heiß | +20 °C / +80 °C | 15-20 Minuten / 2-3 Minuten |
| Endfestigkeit | - | nach 24 Stunden |
| Wasserbeständigkeit | vollständig | nach ca. 7 Tagen |
| Frostzyklen | bis -20 °C | 5, danach 24 h bei +23 °C temperieren |
| Verpackungseinheit / SKU / EAN | - | 5 x 750 g / HLZD3.750S5 / 4260701481447 |
| Hersteller | - | Hausa GmbH, Görlitz |
Was ist der Unterschied zwischen Holzleim D3 und D4? D4 deckt häufige und länger andauernde Wassereinwirkung ab, D3 die häufige, kurzzeitige. Dieses Paket liefert D3 einkomponentig; mit D4-Härter erfüllt derselbe Leim die höhere Gruppe.
Taugt der Leim für Treppen über Fußbodenheizung? Ja. Die Fuge ist nach DIN EN 14257 (WATT 91) geprüft und bis +80 °C belastbar, die Prüfung hat das IFT Rosenheim zertifiziert.
Wie lange bleibt die Presse belegt? Bei +20 °C sind es 15 bis 20 Minuten unter 0,2 bis 0,6 N/mm²; in der Heißpresse bei +80 °C nur 2 bis 3 Minuten. Nach 24 Stunden ist die Endfestigkeit erreicht.
Welcher Holzleim ist wasserfest? Feuchtigkeitsbeständig arbeiten Leime ab D3. Hier ist die Fuge nach etwa 7 Tagen voll wasserbeständig; für dauernde Nässe wird auf D4 aufgestuft.
Lässt sich die Fläche nach dem Leimen lackieren? Nach 24 Stunden schleifen, hobeln, ölen und lackieren Sie das Bauteil. Der Leim trocknet transparent, Leimränder zeichnen sich nicht ab.
Lagern Sie die Flaschen dicht verschlossen, kühl und trocken; das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf dem Gebinde. Führen Sie den Vorrat der Reihe nach: anbrechen, aufbrauchen, nächste öffnen.
Frost bis -20 °C übersteht der Leim in bis zu 5 Zyklen. Stand eine Flasche kalt, lassen Sie sie 24 Stunden bei etwa +23 °C stehen und mischen Sie den Inhalt gründlich, bevor Sie sie an den Leimplatz stellen. Reste und leere Flaschen gehen in die behördlich vorgeschriebene Entsorgung, nicht in die Kanalisation.
Eine Einstufung als gefährlich nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 liegt nicht vor. Der Leim enthält den Topfkonservierer C(M)IT/MIT im Verhältnis 3:1 - 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 247-500-7) und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 220-239-6) - und kann allergische Reaktionen hervorrufen. Behandelte Ware.
Hersteller / EU-Verantwortlicher: Hausa GmbH, Paul-Mühsam-Str. 1, 02827 Görlitz, Deutschland, shop@hausa.de.