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Das Hausa Hochtemperatur Silikon HS250 +315°C rot 12 x 300ml ist ein acetatvernetzender, dauerelastischer Silikon-Dichtstoff zum dauerhaften Verfugen und Verkleben hitzebelasteter Bauteile im Tagesgeschäft eines Montagetrupps. Dieses medienfeste Hochtemperatursilikon eignet sich ideal für Heizungs-, Lüftungs- und Motorenmontagen in Serie, da es Öle, Fette, Benzin, Diesel und Kühlmittel verträgt und nach dem Aushärten von −65 bis +260 °C, kurzzeitig bis +315 °C, belastbar bleibt. Es bildet eine rote, dauerelastische Fuge mit 95 bis 99 % Rückstellvermögen, lässt sich mit jeder handelsüblichen Kartuschenpistole verarbeiten und wird in dieser Ausführung als Karton mit 12 Kartuschen 300 ml geliefert.
Inhalt: 12 Kartuschen 300 ml + Düse | Farbe: rot | System: 1-K-Silikon, acetatvernetzend, 20HM | SKU: HS25002S12 | EAN: 4260701487685


Wer im Tagesgeschäft Kamintüren setzt, Ofenrohre abdichtet oder Aggregate zusammenbaut, braucht ein Material, das zwei Belastungen gleichzeitig aushält: dauerhafte Hitze und den Kontakt mit Betriebsstoffen. Das HS250 deckt beides ab. Die acetatvernetzende Rezeptur härtet an der Luftfeuchtigkeit mit 2 bis 3 mm je 24 Stunden durch und liefert eine Fuge mit einer Shore-A-Härte von 24 bis 30 - fest genug für mechanisch beanspruchte Anschlüsse und weich genug, um Wärmedehnung aufzunehmen.
Der Karton mit zwölf Kartuschen entspricht etwa einer Baustellenwoche eines kleinen Teams. Jede Kartusche trägt dieselbe Chargennummer, sodass Farbton und Verarbeitungsverhalten über alle Fugen eines Objekts gleich bleiben. Die rote Einstellung ist im Anlagen- und Motorenbau üblich, weil sie auf Guss, Stahl und Aluminium sofort ins Auge fällt: Bei der Abnahme und bei jeder späteren Wartung ist erkennbar, welche Anschlüsse bereits versiegelt sind. Für optisch zurückhaltende Fugen steht dieselbe Rezeptur in schwarz zur Verfügung, dort mit −65 bis +245 °C und kurzzeitig +305 °C.
Nicht geeignet für: Trinkwasserbereiche, ständig wasserbedeckte Fugen, Naturstein, poröse und bituminöse Untergründe sowie Polyethylen, Polypropylen und Teflon. Für druckbeaufschlagte Flanschverbindungen sind konstruktive Dichtungen einzusetzen.


Vorbereitung im Team: Lest Sicherheitsdatenblatt und technisches Datenblatt vor dem ersten Einsatz. Lagert die Kartuschen des Tagesbedarfs 24 Stunden bei rund 23 °C vor. Entfernt Altdichtstoff, Ruß und Fettfilm vollständig, entfettet die Flanken und lasst sie trocknen. Arbeitet ausschließlich an kalten Bauteilen.
Fuge ziehen: Schneidet die Kartuschenspitze über dem Gewinde ab, kürzt die Düse schräg auf die Fugenbreite und schraubt sie fest. Tragt das Silikon gleichmäßig und ohne Lufteinschlüsse auf, klebt bei sichtbaren Fugen die Ränder ab und glättet innerhalb der Verarbeitungszeit von 5 bis 15 Minuten. Zieht das Malerband sofort ab.
Freigabe: Plant die Hautbildung von 5 bis 30 Minuten in den Arbeitsablauf ein und rechnet mit einer Durchhärtung von 2 bis 3 mm je 24 Stunden. Gebt Anlagen, Öfen oder Motoren erst nach vollständiger Durchhärtung für den Betrieb frei. Prüft unbekannte Beschichtungen vorab an einem Musterstück.
| Eigenschaft | Norm | Wert |
|---|---|---|
| Chemische Basis | - | 1-K-Silikon, acetatvernetzend |
| Gebindeumfang | - | 12 Kartuschen 300 ml + Düse |
| Farbe der Fuge | - | rot |
| Rohdichte | ISO 2811-1 | 1,0-1,04 g/ml |
| Abrutschen an senkrechten Flächen | ISO 7390 | 0-3 mm |
| Schwund nach dem Aushärten | ISO 10563 | 1-5 % |
| Modul bei 100 % Dehnung | ISO 8339 | 0,4-0,5 MPa |
| Bewegungsaufnahme der Fuge | ISO 9047 | 20 % |
| Dehnung beim Bruch | ISO 8339 | 105-119 % |
| Rückstellvermögen | ISO 7389 | 95-99 % |
| Shore-A-Härte | ISO 868 | 24-30 |
| Einsatztemperatur der ausgehärteten Fuge | - | −65 bis +260 (315) °C |
| Temperatur beim Auftragen | - | +5 bis +40 °C |
| Offene Zeit / Verarbeitungszeit | - | 5-15 Minuten |
| Hautbildung | - | 5-30 Minuten |
| Aushärtung in der Tiefe | - | 2-3 mm/24 h |
| Empfohlene Lagerung | - | trocken, frostfrei, +0 bis +25 °C |
| Norm | - | ISO 11600:2004 F&G 20HM |
| SKU / GTIN (EAN) | - | HS25002S12 / 4260701487685 |
Dieser Karton enthält 12 Kartuschen mit je 300 ml, zusammen 3 600 ml Dichtstoff. Das entspricht rund 144 m Fuge im Querschnitt 5 x 5 mm oder rund 54 m im Querschnitt 8 x 8 mm - das Materialbudget einer Baustellenwoche für einen Montagetrupp, der Kochfelder setzt, Lüftungskanäle anschließt und Ofenrohre abdichtet.
Formel: Länge [m] = Volumen [ml] / (Fugenbreite x Fugentiefe [mm]) x 1 000. Kleinere Bedarfsmengen decken die Gebinde mit 1 oder 2 Kartuschen ab, größere die Kartons mit 18 und 24 Stück.

Für wie viele Fugen reicht ein Karton mit 12 Kartuschen?
Rund 144 m Fuge im Querschnitt 5 x 5 mm oder rund 54 m im Querschnitt 8 x 8 mm - kalkuliert mit rund 12 m beziehungsweise rund 4,5 m je Kartusche.
Lässt sich die Fuge nach dem Aushärten überstreichen?
Nein. Ausgehärtetes Silikon nimmt keine üblichen Farben an. Die rote Fuge bleibt sichtbar und dient damit zugleich als Wartungsmarkierung.
Welche Untergründe brauchen einen Vorversuch?
Pulverbeschichtete und lackierte Bauteile sowie unbekannte Kunststoffe. Auf Polyethylen, Polypropylen und Teflon haftet das Silikon nicht.
Wie viel Fuge schafft ein Trupp am Tag?
Das hängt vom Objekt ab; die Materialseite begrenzt nicht: Hautbildung nach 5 bis 30 Minuten, Glätten innerhalb von 5 bis 15 Minuten nach dem Auftrag.
MHD und Chargennummer sind auf der Verpackung aufgedruckt - bei einem Karton lohnt es sich, ihn vor der Entnahme zu notieren. Der Karton gehört trocken, frostfrei und vor Hitze geschützt bei +0 bis +25 °C ins Lager; Kartuschen stehend lagern und ältere Chargen zuerst verbrauchen. Angebrochene Kartuschen mit aufgesetzter Düse verschließen und zügig aufbrauchen.
Entsorgung: Leere Kartuschen und Umkarton der Wertstoffsammlung zuführen, ausgehärtete Reste über den Restmüll entsorgen. Unausgehärtetes Material nicht in die Kanalisation geben.