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Das Hausa Hochtemperatur Silikon HS250 +315 °C rot 6 x 300 ml ist ein acetatvernetzender, dauerelastischer Silikon-Dichtstoff zum professionellen Abdichten, Kleben und Reparieren an dauerhaft heißen Bauteilen. Dieses hitzebeständige Silikon eignet sich ideal für den täglichen Werkstatt- und Serviceeinsatz an Öfen, Motoren, Pumpen und Lüftungstechnik, da es kurzzeitig +315 °C aushält und gegen Öle, Fette, Benzin, Diesel und Kühlmittel beständig ist. Es bildet eine zähelastische, standfeste Fuge, lässt sich unmittelbar nach dem Auftrag glätten und wird in dieser Ausführung als Sechsersatz mit je 300 ml geliefert.
Inhalt: 6 Kartuschen 300 ml + Düse | Farbe: rot | System: 1-K-Silikon, acetatvernetzend | SKU: HS25002S6 | EAN: 4260701487654


Im Handwerk entscheidet die Wiederholbarkeit. Das HS250 liefert bei jeder Kartusche dieselben Kennwerte: Dichte 1,0 bis 1,04 g/ml nach ISO 2811-1, Modul 0,4 bis 0,5 MPa bei 100 % Dehnung nach ISO 8339 und eine Bewegungsaufnahme von 20 % nach ISO 9047. Die Klassifizierung ISO 11600:2004 F&G 20HM steht für einen hochmoduligen Dichtstoff, der Fugen an Bauteilen mit hoher Belastung schließt und dabei elastisch bleibt.
Die rote Einstellung der Baureihe deckt mit −65 bis +260 °C und Spitzen bis +315 °C den oberen Temperaturbereich ab und ist deshalb die übliche Wahl im Motoren- und Anlagenbau. Sie kontrastiert mit Gusseisen, Edelstahl und Aluminium, wodurch sich Dichtnähte bei Übergabe und Wartung ohne Zerlegung prüfen lassen. Die schwarze Schwesterausführung mit −65 bis +245 (305) °C ist die Alternative, wenn die Naht optisch verschwinden soll; Verarbeitung und Haftspektrum sind vergleichbar.
Nicht geeignet für: Bauteile, die während der Aushärtung heiß gefahren werden, feuchte oder ölbenetzte Fugenflanken ohne Vorreinigung sowie Werkstoffe, für die kein Haftungsversuch vorliegt.


Vor dem Auftrag: Lesen Sie Sicherheitsdatenblatt und technisches Datenblatt. Halten Sie die Kartuschen 24 Stunden bei 23 °C bereit, damit das Material gleichmäßig ausfließt. Stellen Sie die Anlage ab, lassen Sie sie abkühlen und bereiten Sie die Fuge vor: Altmaterial entfernen, reinigen, entfetten, trocknen lassen. Arbeiten Sie im Bereich von +5 bis +40 °C.
Beim Auftrag: Schneiden Sie die Kartuschenspitze oberhalb des Gewindes ab und die Düse schräg auf Fugenbreite zu. Spannen Sie die Kartusche in die Presse, tragen Sie das Silikon in einem Zug auf und drücken Sie es satt in den Fugengrund. Nutzen Sie Malerband für saubere Kanten, glätten Sie die Naht in den ersten 5 bis 15 Minuten und ziehen Sie das Band sofort ab, solange das Material offen ist.
Nach dem Auftrag: Die Haut bildet sich in 5 bis 30 Minuten, die Durchhärtung läuft mit 2 bis 3 mm je 24 Stunden. Geben Sie die Baustelle erst frei, wenn die Fuge über den vollen Querschnitt ausgehärtet ist. Lüften Sie während der Vernetzung, verschließen Sie angebrochene Kartuschen mit der Düse und legen Sie bei unbekannten Untergründen einen Vorversuch an.
| Eigenschaft | Norm | Wert |
|---|---|---|
| Dichtstoffsystem | - | 1-K-Silikon, acetatvernetzend |
| Farbgebung | - | rot |
| Gebinde dieser Position | - | 6 Kartuschen 300 ml + Düse |
| Gesamtmenge | - | 1 800 ml |
| Dichte bei Lieferung | ISO 2811-1 | 1,0-1,04 g/ml |
| Formstabilität vertikal | ISO 7390 | 0-3 mm |
| Volumenverlust beim Aushärten | ISO 10563 | 1-5 % |
| E-Modul bei 100 % Dehnung | ISO 8339 | 0,4-0,5 MPa |
| Aufnahme von Fugenbewegung | ISO 9047 | 20 % |
| Bruchdehnung des Films | ISO 8339 | 105-119 % |
| Erholung nach Belastung | ISO 7389 | 95-99 % |
| Oberflächenhärte Shore A | ISO 868 | 24-30 |
| Dauertemperatur der Fuge (Spitze) | - | −65 bis +260 (315) °C |
| Klima bei der Applikation | - | +5 bis +40 °C |
| Zeit zum Abziehen und Glätten | - | 5-15 Minuten |
| Hautbildungszeit | - | 5-30 Minuten |
| Aushärtung je 24 Stunden | - | 2-3 mm/24 h |
| Lagerklima | - | trocken, frostfrei, +0 bis +25 °C |
| Normreferenz | - | ISO 11600:2004 F&G 20HM |
| SKU / GTIN | - | HS25002S6 / 4260701487654 |
Die Umrechnung folgt der Formel: Fugenlänge in Metern = 300 ml dividiert durch Fugenbreite mal Fugentiefe in Millimetern, mal 1 000. Planen Sie bei Reparaturfugen mit unregelmäßigem Querschnitt einen Zuschlag ein, weil ausgefranste Altfugen mehr Material aufnehmen.
Sechs Kartuschen sind ein halber Karton und damit die Größe für Handwerker mit laufenden Aufträgen. Ofenbauer, Heizungsbauer und Servicetechniker decken damit eine ganze Auftragswoche ab, ohne zwischendurch Material nachzukaufen: Rund 72 m Fuge im Querschnitt 5 x 5 mm entsprechen zahlreichen Rauchrohranschlüssen, Kamintüren und Kochfeldmontagen. Das Gebinde lässt sich auf Servicefahrzeug und Werkstattregal aufteilen, sodass an jedem Einsatzort Reserve vorhanden ist.

Wofür steht die Klassifizierung 20HM?
20HM nach ISO 11600:2004 bezeichnet einen hochmoduligen Dichtstoff mit 20 % zulässiger Fugenbewegung; F&G steht für die Eignung in Fassaden- und Verglasungsfugen.
Wie entferne ich alte Silikonfugen vor der Reparatur?
Mechanisch: Altmaterial ausschneiden und die Flanken so weit abziehen, dass tragfähiger Untergrund frei liegt. Anschließend reinigen, entfetten und vollständig trocknen lassen, sonst baut der Dichtstoff keine Haftung auf.
Warum rot und nicht schwarz im Motorenbau?
Rot ist dort die gewohnte Kennfarbe und erreicht in dieser Baureihe die höhere Temperaturklasse: dauerhaft +260 °C statt +245 °C, kurzzeitig +315 °C statt +305 °C.
Wie schnell ist die Fuge belastbar?
Nach 5 bis 30 Minuten ist die Oberfläche hautbildend, die Durchhärtung schreitet mit 2 bis 3 mm je 24 Stunden voran. Thermisch belastet wird erst die vollständig durchgehärtete Fuge.
MHD und Chargennummer sind auf der Verpackung jeder Kartusche angegeben. Lagern Sie den Sechsersatz trocken, frostfrei und vor Hitze geschützt bei +0 bis +25 °C, stehend und nicht dauerhaft im Fahrzeug bei Sommerhitze oder Frost. Verbrauchen Sie angebrochene Kartuschen zügig und reinigen Sie die Düse vor dem nächsten Einsatz von ausgehärtetem Material.
Abfall: Leere Kartuschen in die Wertstoffsammlung geben, ausgehärtete Silikonreste über den Restmüll entsorgen; unausgehärteter Dichtstoff darf nicht in Kanalisation, Gewässer oder Boden gelangen.