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Das Hausa Hochtemperatur Silikon HS250 +305 °C schwarz 1 x 300 ml ist ein acetatvernetzender, dauerelastischer Silikon-Dichtstoff zum Abdichten von Fugen und Bauteilen, die dauerhaft bis +245 °C heiß werden. Dieses hitzefeste 1-K-Silikon eignet sich ideal für Ofenrohre, Kamintüren und Motorbauteile, da es kurzzeitig bis +305 °C standhält und gegen Öle, Fette, Benzin, Diesel und Kühlmittel beständig bleibt. Es bildet eine dauerelastische Fuge mit 20 % Bewegungsaufnahme, lässt sich innerhalb von 5 bis 15 Minuten glätten und wird in dieser Ausführung als einzelne Kartusche mit 300 ml und Düse geliefert.
Inhalt: 1 Kartusche 300 ml + Düse | Farbe: schwarz | System: 1-K-Silikon, acetatvernetzend | SKU: HS25001 | EAN: 4260701480020


Ein Standard-Bausilikon verliert oberhalb von etwa +180 °C seine Elastizität. Die Rezeptur des HS250 ist dagegen auf Dauerbelastung bis +245 °C ausgelegt und übersteht Spitzen bis +305 °C, wie sie beim Anheizen eines Kaminofens oder an einem laufenden Motor entstehen. Die Vernetzung läuft acetatisch über die Luftfeuchtigkeit ab; die Fuge erreicht dabei eine Shore-A-Härte von 24 bis 30 und einen Modul von 0,4 bis 0,5 MPa bei 100 % Dehnung. So bleibt die Abdichtung beweglich genug, um die Längenänderung von Stahlrohren und Gussteilen bei jedem Aufheizen mitzumachen.
Chemisch zeigt sich der Dichtstoff genauso robust: Öle, Fette, Benzin, Diesel und Kühlmittel werden vertragen, dazu kommen eine hohe Witterungs-, Alterungs- und UV-Beständigkeit. Mit 1 bis 5 % Schrumpf nach ISO 10563 zieht sich die Masse beim Aushärten kaum zusammen, an senkrechten Flächen liegt der Verlauf nach ISO 7390 bei 0 bis 3 mm - die frisch gezogene Fuge bleibt also stehen, wo sie hingehört.
Die schwarze Einstellung ist an Ofenrohren, Motorblöcken und Kamintüren unauffällig: Ruß, Metallgrau und dunkle Lacke nehmen die Fuge optisch auf, Verschmutzungen fallen weniger ins Auge als bei einer hellen Masse. Wer eine Signalfarbe für die Kontrolle heißer Verbindungen bevorzugt, findet dieselbe Rezeptur in rot mit einer Dauerbeständigkeit bis +260 °C.
Nicht geeignet für: Naturstein, poröse und bituminöse Untergründe, Polyethylen, Polypropylen und Teflon sowie für Flächen, die dauerhaft über +245 °C liegen. Auf unbekannten Untergründen zuerst einen Vorversuch anlegen.


Untergrund: Sicherheitsdatenblatt und technisches Datenblatt vor der Anwendung lesen. Kartusche 24 Stunden bei etwa 23 °C konditionieren. Ruß, Fett, Öl und lose Rückstände vollständig entfernen, die Fuge entfetten und trocknen lassen. Alte, verhärtete Dichtmasse mechanisch ausschneiden.
Auftrag: Kartuschenspitze oberhalb des Gewindes abschneiden, die Düse schräg auf die Fugenbreite zuschneiden und aufschrauben. Kartusche in die Pistole einsetzen und das Silikon ohne Lufteinschlüsse gleichmäßig in die Fuge drücken. Fugenränder mit Malerband abkleben, die Fuge innerhalb von 5 bis 15 Minuten glätten und das Band sofort abziehen.
Aushärtung: Anlage kalt lassen, solange die Fuge nicht durchgehärtet ist. Die Haut bildet sich nach 5 bis 30 Minuten, die Durchhärtung schreitet mit 2 bis 3 mm je 24 Stunden voran. Erst danach den Ofen anheizen oder den Motor starten, damit die Fuge ihre Endfestigkeit erreicht hat.
| Eigenschaft | Norm | Wert |
|---|---|---|
| Produktsystem | - | 1-K-Silikon, acetatvernetzend |
| Lieferumfang dieser Position | - | 1 Kartusche 300 ml + Düse |
| Farbeinstellung | - | schwarz |
| Dichte des Dichtstoffs | ISO 2811-1 | 1,0-1,04 g/ml |
| Standfestigkeit an senkrechten Flächen | ISO 7390 | 0-3 mm |
| Volumenschrumpf nach dem Aushärten | ISO 10563 | 1-5 % |
| Zugspannung bei 100 % Dehnung | ISO 8339 | 0,4-0,5 MPa |
| Zulässige Gesamtverformung der Fuge | ISO 9047 | 20 % |
| Reißdehnung | ISO 8339 | 105-119 % |
| Elastisches Rückstellvermögen | ISO 7389 | 95-99 % |
| Härte Shore A | ISO 868 | 24-30 |
| Dauertemperatur / Spitzentemperatur | - | −65 bis +245 °C / kurzzeitig +305 °C |
| Verarbeitungstemperatur | - | +5 bis +40 °C |
| Hautbildung / Durchhärtung | - | 5-30 Minuten / 2-3 mm je 24 h |
| Lagertemperatur | - | +0 bis +25 °C, trocken und frostfrei |
| Klassifizierung | ISO 11600:2004 | F&G 20HM |
| Artikelnummer / GTIN (EAN) | - | HS25001 / 4260701480020 |
| Fugenquerschnitt | Reichweite aus 1 x 300 ml |
|---|---|
| 5 x 5 mm | rund 12 m |
| 8 x 8 mm | rund 4,5 m |
Rechenweg: Fugenlänge in Metern = 300 ml geteilt durch das Produkt aus Fugenbreite und Fugentiefe in Millimetern, multipliziert mit 1 000.
Die Einzelkartusche ist auf die einzelne Reparatur oder Fuge im Haushalt zugeschnitten: das Nachziehen der Dichtung an einer Kamintür, das Abdichten eines Ofenrohrstutzens oder der Einbau eines Kochfeldes. Für ein Ofenrohr mit 120 mm Durchmesser werden pro Anschlussstelle nur rund 0,4 m Fuge benötigt - eine Kartusche deckt damit auch mehrere Anschlüsse ab. Wer regelmäßig heiße Verbindungen abdichtet, greift zu den Mehrfachgebinden mit 2, 6, 12, 18 oder 24 Kartuschen.

Wie heiß darf die Fuge nach dem Aushärten werden?
Dauerhaft bis +245 °C, kurzzeitig bis +305 °C. Die untere Grenze liegt bei −65 °C, weshalb sich das Silikon auch an Außenaggregaten und in unbeheizten Hallen einsetzen lässt.
Darf ich den Ofen direkt nach dem Verfugen anheizen?
Nein. Die Durchhärtung beträgt 2 bis 3 mm je 24 Stunden. Eine 6 mm tiefe Fuge braucht damit etwa zwei bis drei Tage, bevor sie voll belastet werden darf.
Hält das Silikon Motoröl und Kühlflüssigkeit aus?
Ja. Die ausgehärtete Fuge ist beständig gegen Öle, Fette, Benzin, Diesel und Kühlmittel und besitzt eine hohe chemische Resistenz gegenüber betriebsüblichen Medien.
Auf welchen Materialien haftet der Dichtstoff?
Auf Glas, Keramik, Metall, Stahl, Aluminium, Emaille und lackiertem Holz. Poröse Untergründe, Naturstein, Polyethylen, Polypropylen und Teflon sind ausgeschlossen.
MHD und Chargennummer stehen auf der Verpackung. Die Kartusche trocken, frostfrei und vor Hitze geschützt bei +0 bis +25 °C stehend aufbewahren. Eine angebrochene Kartusche mit aufgesetzter Düse verschließen und zügig aufbrauchen; ausgehärtetes Material in der Düse vor dem nächsten Einsatz herausdrücken oder die Düse tauschen.
Entsorgung: Restentleerte Kartuschen gehören in die Wertstoffsammlung, Materialreste ausgehärtet in den Restmüll. Frisches Silikon nicht in den Ausguss oder die Kanalisation geben.