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Der HAUSA Holzleim D3 (SKU HLZD3.750, EAN 4260701480389) ist ein gebrauchsfertiger Weißleim auf wasserbasierter Polyvinylacetat-Dispersion für alle handelsüblichen Holzarten und Holzwerkstoffe. Die 750-g-Flasche reicht bei einem Verbrauch von 150-200 g/m² für rund 3,75 bis 5 m² Leimfläche. Der Leim erfüllt die Beanspruchungsgruppe D3 nach DIN EN 204, hält nach DIN EN 14257 (WATT 91, geprüft vom IFT Rosenheim) Temperaturen bis +80 °C stand, lässt sich innerhalb der offenen Zeit von maximal 10 Minuten ausrichten und erreicht nach 24 Stunden seine Endfestigkeit. Er trocknet transparent auf und bleibt in der Fuge unsichtbar.
Inhalt: 750 g Flasche | Farbe: weiß, trocknet transparent | SKU: HLZD3.750 | EAN: 4260701480389

Der HAUSA Holzleim D3 verbindet Weich-, Hart- und Tropenhölzer ebenso wie MDF, HDF und Spanplatten. Die PVAc-Formulierung dringt in die Holzfaser ein und bildet eine Fuge, die der Belastung des Werkstoffs standhält. Weil der Leim gebrauchsfertig aus der Flasche kommt, entfallen Anmischen und Topfzeiten - die 750-g-Größe ist damit die passende Flasche für den Werkstattschrank.
Typische Arbeiten: gelöste Stuhlzargen und Zapfenverbindungen leimen, Leisten und Sockelprofile fügen, Arbeitsplatten und Regalböden verkleben, Parkettstäbe und Treppenwangen reparieren, Furnierkanten sichern. Für den Innenbereich und geschützte, zeitweise feuchtebelastete Außenbereiche - etwa Fenster, Türen oder überdachte Gartenmöbel - ist die Beanspruchungsgruppe D3 die richtige Wahl. Wer in Serie arbeitet, greift zu den Multipacks mit 2, 3, 4 oder 6 Flaschen oder zum 5-kg-Gebinde.

Zulässige Holzfeuchte beim Verleimen: 8 bis 12 %. Werkstoff, Leim und Umgebung müssen zwischen +8 °C und +30 °C liegen.
1. Leim vorbereiten: Die Flasche mindestens 24 Stunden bei etwa +23 °C temperieren und vor dem Auftragen gut durchmischen. Der Leim übersteht Frost bis -20 °C in bis zu 5 Zyklen, braucht danach aber diese Konditionierung.
2. Flächen prüfen: Beide Fügeflächen müssen sauber, trocken, staub- und fettfrei sein. Die Holzfeuchte soll zwischen 8 und 12 % liegen.
3. Leim auftragen: 150 bis 200 g/m² gleichmäßig einseitig auftragen - mit Pinsel, Zahnspachtel oder Leimwalze. Bei saugenden Hölzern beide Seiten dünn benetzen.
4. Fügen und ausrichten: Teile innerhalb der offenen Zeit von maximal 10 Minuten zusammensetzen und exakt positionieren.
5. Pressen: Mit 0,2 bis 0,6 N/mm² verpressen - 15 bis 20 Minuten bei +20 °C oder 2 bis 3 Minuten bei +80 °C in der Heißpresse. Austretenden Leim sofort feucht abwischen.
6. Aushärten lassen: Endfestigkeit nach 24 Stunden, volle Wasserbeständigkeit nach etwa 7 Tagen. Werkzeuge im frischen Zustand mit Wasser reinigen.

| Auftragsmenge | Typischer Einsatz | Reichweite 750 g |
| 150 g/m² | glatte, gehobelte Flächen | ca. 5,0 m² |
| 200 g/m² | saugende oder raue Hölzer | ca. 3,75 m² |
Rechenbeispiel Werkstatt: Für 20 Zapfenverbindungen eines Stuhlsatzes mit je etwa 40 cm² Leimfläche werden rund 0,08 m² benetzt - die 750-g-Flasche deckt also weit mehr als eine Möbelreparatur ab. Für das Verleimen einer Leimholzplatte von 2,0 m × 0,6 m (1,2 m² Fügefläche) genügen rund 240 g.
Beanspruchungsgruppen nach DIN EN 204: D3 steht für Bauteile im Innenbereich mit häufiger, kurzzeitiger Einwirkung von fließendem oder kondensiertem Wasser sowie für geschützte Außenbereiche. D4 deckt zusätzlich die häufige, länger andauernde Einwirkung ab. Der HAUSA Holzleim D3 erreicht die Gruppe D4, sobald ein D4-Härter zugegeben wird - ein zweites Produkt ist dafür nicht nötig.
Holzleim statt Universalkleber: Ein PVAc-Holzleim zieht in die Holzfaser ein und härtet durch Wasserabgabe an das Holz aus. Universal- oder Montagekleber bleiben als Film zwischen den Teilen; sie kleben Materialkombinationen, erreichen bei Holz-auf-Holz-Verbindungen aber nicht die Festigkeit einer Leimfuge.
Wärmefestigkeit als Unterscheidungsmerkmal: Viele Weißleime verlieren bei Wärme an Standfestigkeit. Dieser Leim ist nach DIN EN 14257 (WATT 91) geprüft und bleibt bis +80 °C belastbar - relevant an Fensterkanteln, Heizkörperverkleidungen und Möbeln in der Sonne.
| Merkmal | Prüfnorm / Bedingung | Wert |
| Basis | - | wasserbasierte Polyvinylacetat-Dispersion (PVAc) |
| Beanspruchungsgruppe | DIN EN 204 | D3 einkomponentig / D4 mit Härter |
| Wärmefestigkeit | DIN EN 14257 (WATT 91) | erfüllt, zertifiziert durch IFT Rosenheim |
| Farbe | - | weiß, nach Trocknung transparent |
| Feststoffgehalt | - | ca. 53 % |
| Dichte | bei +20 °C | 1,05-1,15 g/cm³ |
| Viskosität | Brookfield, 20 rpm, +23 °C | ca. 12.000 cP |
| pH-Wert | - | 2,5-3,5 |
| Verbrauch | je nach Untergrund | 150-200 g/m² |
| Holzfeuchte | zulässig beim Verleimen | 8-12 % |
| Anwendungstemperatur | Werkstoff, Leim, Umgebung | +8 °C bis +30 °C |
| Offene Zeit | 50 % rF, +23 °C | max. 10 Minuten |
| Pressdruck / Pressdauer | +20 °C bzw. +80 °C | 0,2-0,6 N/mm²; 15-20 min bzw. 2-3 min |
| Endfestigkeit / Wasserbeständigkeit | - | 24 Stunden / voll nach ca. 7 Tagen |
| Temperaturbeständigkeit (ausgehärtet) | - | bis +80 °C |
| Gebinde / SKU / EAN | - | 750 g Flasche / HLZD3.750 / 4260701480389 |
| Hersteller | - | Hausa GmbH, Görlitz |
Was bedeutet D3 bei Holzleim? D3 ist eine Beanspruchungsgruppe nach DIN EN 204. Sie deckt Innenbereiche mit häufiger, kurzzeitiger Wasser- oder Kondensateinwirkung und geschützte Außenbereiche ab - zum Beispiel Küche, Bad, Fenster und Türen.
Welcher Holzleim ist wasserfest? Feuchtigkeitsbeständig sind Leime ab D3; dieser Leim erreicht D3 ohne Zusatz und D4 mit Härter. Die volle Wasserbeständigkeit der Fuge stellt sich nach rund 7 Tagen ein.
Was ist der Unterschied zwischen Holzleim D3 und D4? D4 hält häufiger und länger andauernder Wassereinwirkung stand als D3. Für dauerhaft bewitterte Bauteile wird D4 verlangt - hier durch Zugabe des D4-Härters erreichbar.
Welchen Holzleim im Außenbereich? Im geschützten Außenbereich genügt D3, etwa bei überdachten Gartenmöbeln oder Fensterkanteln. Frei bewitterte Verbindungen brauchen die D4-Variante.
Wie lange muss ich pressen? Bei +20 °C 15 bis 20 Minuten mit 0,2 bis 0,6 N/mm²; in der Heißpresse bei +80 °C genügen 2 bis 3 Minuten. Belastbar ist die Verbindung nach 24 Stunden.
Die Flasche dicht verschlossen, kühl und trocken lagern; das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf dem Gebinde. Der Leim übersteht Frost bis -20 °C in bis zu 5 Zyklen. Nach Kälteeinwirkung die Flasche mindestens 24 Stunden bei etwa +23 °C temperieren und gründlich durchmischen, bevor sie wieder verwendet wird. Reste und Verpackung gemäß den behördlichen Vorschriften entsorgen; nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Hersteller und verantwortliche Person in der EU: Hausa GmbH, Paul-Mühsam-Str. 1, 02827 Görlitz, Deutschland, shop@hausa.de.
Das Produkt ist gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 nicht als gefährlich eingestuft. Es enthält als Topfkonservierer ein Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 247-500-7) und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (EG-Nr. 220-239-6) im Verhältnis 3:1 und kann allergische Reaktionen hervorrufen. Behandelte Ware.
Was ist der Unterschied zwischen Holzleim D3 und D4?
Holzleim der Beanspruchungsgruppe D3 nach DIN EN 204 ist wasserfest für Innenbereiche mit häufiger, kurzzeitiger Wassereinwirkung (z. B. Küchen und Bäder) sowie für wettergeschützte Außenbereiche. D4-Leim hält dauerhafter Wassereinwirkung und direkter Bewitterung stand. Durch Zugabe eines abgestimmten Härters lässt sich der HAUSA D3000 auf D4-Qualität aufrüsten.
Welcher Pressdruck wird für Holzleim D3 empfohlen?
Der optimale Pressdruck liegt zwischen 0,2 und 0,6 N/mm². Wichtig ist ein gleichmäßiger Anpressdruck über die gesamte Fugenlänge, sodass der Leim hauchdünn austritt und die Holzporen vollständig benetzt.
Kann der HAUSA Holzleim D3 für Furnierarbeiten genutzt werden?
Ja, dank der Eignung für Heißpressen (2–3 Minuten bei +80 °C) eignet sich der Hausa Holzleim D3 hervorragend für rationelle Furnier- und Plattenverleimungen im professionellen Möbelbau.